<166> tout cela, il est toujours bon de ne pas se laisser décourager, et il est vrai encore que, s'il y eut jamais un moment propre pour réveiller ces républicains, c'est celui d'à présent, où mes succès contre les Autrichiens et les Français, la situation désavantageuse où se trouvent les Suédois, et les mouvements de l'armée alliée leur fournissent la plus belle occasion du monde de se décider, tandis que les projets de la France sur les Pays-Bas et le danger éminent qui menace la religion protestante, aussi bien que leur propre liberté, devrait naturellement leur ouvrir les yeux. C'est aussi ce que vous tâcherez, de votre côté, de glisser adroitement dans vos entretiens avec le Greffier1 et les Régents bien intentionnés de l'État.

Federic.

Nach dem Concept;2 von der Hand des Grafen Finckenstein.


9684. AN DEN GENERALLIEUTENANT VON ZIETEN.3

Breslau, n. Januar 1758.

Ich habe Euren Rapport vom 9. dieses erhalten und danke Euch zuvörderst vor die Mir darin communicirte Nachrichten. Was aber die Bruits von denen Bewegungen des Feindes in Böhmen und dessen Aussprengen, als ob er 20,000 Mann stark sei; anbetrifft, da kann solches ohnmöglich wahr und gegründet sein, da der Feind nicht im Stande ist, so viel frische Truppen zusammenbringen zu können, mithin Ich bis dato davor halte, dass er solche Bruits nur ausgestreut, um Euch zu allarmiren und, wo möglich, irre zu machen.4 Inzwischen ist es doch sehr gut, dass Ihr die behörige Attention habt, auch Euch alle Mühe gebet und suchet, so viel Nachrichten, als nur immer möglich zu haben seind, [einzuziehen], inzwischen da Ihr Mir denn auch von solchen sowie von allen andern Bagatelles, so Ihr darunter nur erfahret, sofort und zum öftern Communication thun und Mir solche melden müsset.5



1 Fagel.

2 In einem vom 12. Januar datirten Postscript zu dem obigen Cabinetserlass weist der König die Verwendung des französischen Gesandten Grafen Affry für einen bei Rossbach gefangenen französischen Officier zurück.

3 Die Berichte Zieten's vom Januar 1758 sind aus Landshut datirt.

4 Aehnlich äussert der König, Breslau 12. Januar, in einem Erlass an Zieten : „Es ist zu urtheilen, dass dessen [des Feindes] jetzige Bewegung nur geschiehet, um Euch zu allarmiren.“ Auf den Bericht Zieten's vom 16. Januar verfügt der König eigenhändig auf der Rückseite: „Sie hätten die grösste Furcht, dass wir nach Mähren kämen; ist gewisse. Vorjetzo wird allda noch alles stille bleiben“ (demgemäss Erlass an Zieten, Breslau 18. Januar); auf der Rückseite eines Berichts vom 19. Januar ebenfalls eigenhändig: „Es ist weiter nichts bis dato; aber ob nicht was wieder wird nach der Lausnitz wollen, da stehe ich nicht vor“ (demgemäss Erlass, d. d. Breslau 20. Januar); auf der Rückseite eines Berichts vom 23. Januar findet sich von Eichel's Hand die Weisung: „Möchte doch denken, dass sie jetzt nicht im Stande, 12,000 marschiren zu lassen; müssten sich ja auslecken und ausbessern, und wüsste gar nicht, wo sie dahin wollen: er stehet mit der ganzen Postirung vor, können nicht mehr durch,“ Am 29. Januar schreibt der König an Zieten, es könne wohl nicht viel sein „was sich dorten vom Feinde nach dem Glatzischen gezogen hat.“

5 Ebenso hatte der König auf einen Bericht Zieten's vom 5. Januar auf der Rückseite eigenhändig den Befehl niedergeschrieben, Zieten solle wegen des Feindes immer Nachrichten geben. (Der demgemäss aufgesetzte Erlass, ebenso wie der den Bericht vom 23. Januar beantwortende Erlass liegen nicht mehr vor.)