<113>

116. AN DENSELBEN.

Ruppin, den 16. November 1788.



Allergnädigster König und Vater,

Ich habe meines allergnädigsten Vaters Ordre wegen der Verpflegung des Regimentes, im Fall des Marsches, in aller Unterthänigkeit empfangen und ergreife die Gelegenheit mit vielem Plaisir, meinem allergnädigsten Vater auch in dieser Uebernahme der Lieferung des Fleisches zu zeigen, dass ich mir in der Welt nichts angelegener lassen sein will, als in allen Stücken meinem allergnädigsten Vater nach meinem Vermögen zu dienen und das Beste meines unterhabenden Regiments, soviel es in meinen Kräften ist, zu befördern. Ich wünsche nichts mehr, als nur reellere und wichtigere Occasions zu haben, um meinem allergnädigsten Vater zu zeigen, dass ich, bis an den letzten Blutstropfen, mit unveränderlicher Treue, Respect und Liebe verharren werde, u. s. w.

117. AN DENSELBEN.

Ruppin, den 24. November 1738.



Allergnädigster König und Vater,

Ich habe meines allergnädigsten Vaters gnädiges Schreiben in aller Unterthänigkeit empfangen und berichte meinem allergnädigsten Vater ganz unterthänigst, dass noch Alles bei dem Regiment in gutem Stande ist. Der Hauptmann Wylich zu Diersfordt hat von den Herren von Geldern Erlaubniss gekrieget, dorten zu werben, wordurch ich hoffe, dass er vielleicht was Gutes ausrichten wird.