10200. AN DEN GEHEIMEN KRIEGSRATH EICHEL.

[Grüssau, 10. August 1758.]164-2

Der Commandantenchifffe164-3 soll sofort vor den Markgraf Karl abgeschrieben werden, dass er ihm heute noch kriegt.

Friderich.

Und eine Order an Schlabrendorff,164-4 immer Fahrzeuge parat zu haben, wann es nöthig wäre, über der Oder bei Breslau oder Leubus zu kommen, dass ich sie kriegen könnte.

Friderich.

Eigenhändig.



164-2 Das eingesetzte Datum ergiebt sich daraus, dass die befohlene Ordre an Schlabrendorff dieses Datum führt.

164-3 Der Chiffre, den die Commandanten der schlesischen Festungen erhalten hatten. Vergl. Bd. XI, 34 und 35 mit Anm. 1.

164-4 Vergl. Anm. 2. Am 10. ergehen an Schlabrendorff ausserdem noch zwei andere Erlasse. In dem einen, ebenfalls aus Grüssau datirten, wird er angewiesen, „gute und exacte polnische Karten“ dem Könige zuzusenden; nach dem zweiten, aus Landshut datirten, soll Schlabrendorff veranstalten, „dass Feldschers mit Bandagen und benöthigter Medizin zum Verbinden sofort nach Glogau geschickt werden“ . [Die Ausfertigungen der drei Erlasse im Generalstabsarchiv.]